{"id":595,"date":"2012-07-21T16:29:17","date_gmt":"2012-07-21T14:29:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dr-gubo.at\/cms\/?p=595"},"modified":"2017-02-07T16:52:57","modified_gmt":"2017-02-07T15:52:57","slug":"hat-wasser-doch-ein-gedaechtnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dr-gubo.at\/cms\/index.php\/2012\/07\/21\/hat-wasser-doch-ein-gedaechtnis\/","title":{"rendered":"Hat Wasser doch ein Ged\u00e4chtnis?"},"content":{"rendered":"<p>Wasser, das dritth\u00e4ufigste Molek\u00fcl im Universum, scheint eigene Gesetze zu haben, denn es verh\u00e4lt sich nicht immer so, wie es die Regeln von Physik und Chemie erwarten lassen. Etwa 40 \u201eAnomalien\u201c sind bekannt \u2013 damit werden Abweichungen vom erwartbaren Verhalten bezeichnet, die zum Teil noch immer nicht verstanden werden k\u00f6nnen.<br \/>\nBei der Frage, ob Wasser auch Informationen speichern kann, wird schnell ein Graubereich zwischen Wissenschaft und Esoterik erreicht. Man denke an den \u201eFall Benveniste\u201c \u2013 der franz\u00f6sische Immunologe Benveniste hatte 1988 behauptet, eine Art \u201eGed\u00e4chtnis des Wassers\u201c nachweisen zu k\u00f6nnen \u2013 eine Behauptung, die jahrelangen Streit nach sich zog und Benveniste zur \u201ePersona non grata\u201c in der Wissenschaft machte.<br \/>\nF\u00fcr die meisten Wissenschaftler sind mystisch anmutende Wassertheorien sp\u00e4testens seit diesem Fall erledigt. Wie soll Wasser auch Strukturen oder Informationen speichern, so fragen Forscher, wenn die Bindungen zwischen den H2O-Molek\u00fclen, die so genannten Wasserstoffbr\u00fccken, sich im Takt von milliardsten Sekunden \u00e4ndern?<br \/>\nF\u00fcr Aufsehen sorgten in diesem Zusammenhang jedoch die Untersuchungen von Ing. Bernd Kr\u00f6plin, ordentlicher Professor an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Luft- und Raumfahrt der Universit\u00e4t Stuttgart. Im Rahmen seiner Forschungsarbeit f\u00fcr den K\u00f6rber-Preis\u00a0 untersuchte er unter anderem die umstrittenen Effekte der Mobilfunkstrahlung auf den Menschen.<br \/>\nBei mikroskopischer Betrachtung des Trocknungsprozesses (\u201eTrockenbildmethode\u201c) von Speichel vor und nach dem Telefonieren mit einem Handy entdeckte Kr\u00f6plin und sein Team, dass sich die Struktur des Speichels durch das elektromagnetische Feld eines Handys vor\u00fcbergehend ver\u00e4nderte.<br \/>\nIn seinem Institut fotografierte er fortan R\u00fcckst\u00e4nde tausender getrockneter Tropfen von Wasser aus einer Stuttgarter Leitung ebenso wie aus Heilquellen, Speichel, Blut und Urin von Hunderten Testpersonen. Unter dem Mikroskop offenbarten sich charakteristische Strukturen, die h\u00f6chst \u00e4sthetisch aussahen und an Bl\u00e4tter oder Gr\u00e4ser erinnerten, an eine Kraterlandschaft oder an Mandalas buddhistischer M\u00f6nche.<br \/>\nErstaunlich dabei: Die Reproduktion dieser Trockenbilder erwies sich als sehr schwierig da sich die Muster sich nicht nur von Tag zu Tag, sondern auch von Testperson zu Testperson unterschieden! Unter dem Mikroskop wurde sogar eine Beziehung zwischen Tropfen und Experimentator erkennbar. \u201eKlingt unglaublich, aber so war es. Das Wasser reagierte auf uns&#8220;, so Bernd Kr\u00f6plin, Leiter des Versuchs. Denn die Trockenbilder ver\u00e4nderten sich auf charakteristische Weise, je nachdem wer die Fl\u00fcssigkeit auf den Objekttr\u00e4ger tropfte \u2013 und in welcher Verfassung die jeweilige Person war! \u201eDer trocknende Tropfen erzeugt, wie ein Spiegel, ein Bild des Experimentators\u201c, behauptete Kr\u00f6plin k\u00fchn.<br \/>\nSchlie\u00dflich kamen die Wissenschaftler zu der \u00dcberzeugung, dass Wasser erstaunliche Eigenschaften besitzt, die sich durch das heutige, naturwissenschaftliche Weltbild nicht erkl\u00e4ren lassen: Etwa die F\u00e4higkeit, Informationen zu speichern, auf menschliche Gef\u00fchle zu reagieren oder gar mit anderen Fl\u00fcssigkeiten zu kommunizieren.<br \/>\n\u00d6ffentlich bekannt geworden sind Kr\u00f6plins Untersuchungen durch die Ausstellung \u201eWelt im Tropfen\u201c in der Berliner Urania. Wissenschaftliche Publikationen zu ihren Beobachtungen oder Erkl\u00e4rungsmodelle \u00fcber jene Kr\u00e4fte, die hier am Werk sein k\u00f6nnten, blieben die Forscher bislang schuldig. Wasser mit seinen Anomalien und Ph\u00e4nomenen bleibt somit weiterhin ein geheimnisvolles Element.<br \/>\nF\u00fcr uns Hom\u00f6opathen sind solche Beobachtungen auf jeden Fall sehr interessant \u2013 denn die Information einer hom\u00f6opathischen Arznei ist im Schwingungsmuster der Ausgangssubstanz gespeichert und wird durch Potenzierung (Verd\u00fcnnung und Versch\u00fcttelung) zun\u00e4chst auf das L\u00f6sungsmittel (ein Alkohol-Wasser-Gemisch) und schlie\u00dflich auf die Globuli \u00fcbertragen. Dar\u00fcber hinaus zeigt die Erfahrung in der Praxis, dass die Wirksamkeit von hom\u00f6opathischen Arzneien nicht nur von der Qualit\u00e4t der Ausgangssubstanz abh\u00e4ngt, sondern auch ma\u00dfgeblich von der Potenzierungstechnik (h\u00e4ndisch oder maschinell) beeinflusst wird.<\/p>\n<p>Copyright Dr. Alexander Meisinger<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wasser, das dritth\u00e4ufigste Molek\u00fcl im Universum, scheint eigene Gesetze zu haben, denn es verh\u00e4lt sich nicht immer so, wie es die Regeln von Physik und Chemie erwarten lassen. 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